Die Dream-Teams – Im Beet & im Topf

Das Frühjahr ist die richtige Zeit um die Nutzbeete zum Planen und zum Bestücken. Das Wissen, dass einige Pflanzen besonders gut bzw. schlechter miteinander harmonieren als andere, ist nicht neu. Bereits zu Großmutters Zeiten pflanzte man gewisse Pflanzen bewusst nebeneinander. Bei günstigen Pflanzkombinationen stärken sich die Gewächse gegenseitig und vertreiben einander die Schädlinge.

Tipps für eine gute Kombination:

  1. Was gut zusammen schmeckt, passt auch meist auf dem Beet gut zusammen
  2. Pflanzen mit flachen Wurzeln, wie Salat, passen gut mit Pflanzen zusammen, die eine Pfahlwurzel ausbilden, wie die Möhre
  3. Salat ist ziemlich neutral und kann deshalb super als „Lückenfüller“ genutzt werden
  4. Im Fachhandel sind mittlerweile Mischkulturen-Scheiben und auch -Saatbänder erhältlich, die verschiedene harmonierende Saaten beinhalten.
  5. Blumen zwischen den Gemüsereihen ziehen viele fleißige Hummeln und Bienen an. Diese Nützlinge bestäuben dann die Pflanzen und sorgen beispielsweise für eine gute Tomatenernte.
  6. Ob die Pflanzen sich gegenseitig gut tun, kann am Wurzelwerk abgelesen werden. Pflanzen, die sich sympathisch sind, verflechten ihre Wurzeln, wohingegen bei Abneigung sich die Wurzeln distanzieren.

Rezepte:

Bruschetta

 

Zutaten: 1 kg Strauchtomaten, 3 Zwiebeln, 4 Knoblauchzehen, 1 Bund Basilikum, 1 Ciabatta, Olivenöl, Meersalz aus der Mühle, Pfeffer aus der Mühle, Parmesan

 

Tomaten und Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und zusammen in eine Schüssel geben. Drei der Knoblauchzehen schälen, durch eine Presse drücken und in die Schüssel geben. Mit Salz und Pfeffer würzen, kurz ziehen lassen und anschließend mit Olivenöl auffüllen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Das Ciabatta in Scheiben schneiden, mit ein paar Tropfen Olivenöl beträufeln und mit der Knoblauchzehe einreiben.  Die Brotscheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für ca. 8 Minuten in den Backofen geben, so dass sie kross werden.

Dann das Basilikum klein hacken und in die Schüssel zu Tomaten, Knoblauch und Zwiebeln geben, mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Alles zusammen auf den Tisch stellen, damit jeder sein Brot selbst mit dem Tomatensalat belegen kann. Nach Belieben noch Parmesan grob drüber reiben.

Tomaten und Basilikum: Das Basilikum lockt Insekten für die Bestäubung der Blüten an und sorgt somit für eine gute Tomatenernte. Zudem vertreibt der Duft seiner ätherischen Öle Schädlinge und soll Mehltau fernhalten. Ebenso entwickeln die Tomaten durch das Basilikum mehr Aroma. Grund dafür sind die Wurzelausscheidungen des Basilikums, die dazu führen, dass die Tomate Nährstoffe aus dem Boden besser aufnehmen kann.

 

Oma´s Gurkensalat aufgepeppt

 

Zutaten: 1 1/2 Gurken, 85 g Naturjoghurt, 1-2 EL Zitronensaft, 1 Bund frischen Dill/ oder getrockneter Dill, Salz und Pfeffer,3 EL körniger Frischkäse

 

Gurken mit einem Spiralschneider zu Gurken-Spaghetti verarbeiten. Die Gurken-Spaghetti in einem Sieb abtropfen lassen. Den Dill fein hacken, mit Naturjoghurt und Zitronensaft in eine Schüssel geben und vermischen. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dann die Gurken-Spaghetti unterheben und nochmal abschmecken. Mit dem körnigen Frischkäse als Topping verfeinern.

Gurken und Dill: Dill wird nicht umsonst auch „Gurkenkraut“ genannt. Die ätherischen Öle sorgen für den typischen Dillgeruch im Garten und halten Gurken, Möhren, Rote Bete, Salat, Tomaten und Zwiebeln frei von Blattläusen, Kohlweißling, Möhrenfliegen und schädlichen Insekten.

 

Linguine mit Zucchini, Zitrone und Ajvar

Zutaten: 300 g Linguine, 2 kleine Zucchini, 2 rote Zwiebeln,200 g Erbsen,1 Knoblauchzehe, 150 ml Gemüsebrühe, 150 ml Sahne, 1/2 Zitrone, 4 TL Ajvar, 1 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer

 

1 . Wasser für die Nudeln aufsetzen. Zwiebeln schälen und in feine Spalten schneiden. Die Zucchini waschen und mit einem Sparschäler längs in dünne Scheiben schneiden. Den Knoblauch hacken. Schale der Zitrone abraspeln und den Saft auspressen.

 

  1. Das Nudelwasser salzen, sobald es kocht. Die Linguine al dente kochen.

 

  1. Währenddessen das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln und den Knoblauch zugeben, 2 Minuten dünsten. Dann die Zucchinistreifen zugeben und eine weitere Minute anbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Sahne und Erbsen zugeben. Aufkochen und 4-5 Minuten köcheln lassen.

 

  1. Die Linguine mit dem Ajvar vermischen. Die Sauce mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Nudeln mit der Sauce vermischen, mit Zitronenzesten bestreuen.

Zucchini und Erbsen: Die Zucchini ist ein sehr tolerantes Gemüse und scheint keine schlechten Nachbarn zu kennen. Allerdings benötigt die Zucchini einen Stickstoffreichen Boden und somit ist die Erbse ein perfekter Nachbar. Die Erbse gehört zu den Leguminosen. Diese Pflanzen haben die Fähigkeit, mit Hilfe von Knöllchenbakterien den Stickstoff im Boden zu speichern.