Im Test bei Cookie and Friends Cats

Jeder kennt den Spruch: „Ohne ein paar Katzenhaare ist eine Wohnung nicht richtig eingerichtet“. Mit drei Langhaarkatzen nimmt dieses Wohnaccessoire bei und dann aber doch ein wenig überhand. Wir von Cookie and Friends Cats durften den BLACK+DECKER  2-in-1 Stiel- und Hand- Tierhaarstaubsauger testen, um unser haariges Problem zu lösen oder zumindest etwas in den Griff bekommen zu können.

Folgende Situation haben wir zuhause: Zwei Zweibeiner (Frauchen/Mama und mein Partner) und drei süße Langhaar-Fellnasen teilen sich den Platz in Zwei Zimmern, einem Flur, einer Küche, einem Badezimmer und einem großen Balkon. Insgesamt erstreckt sich das kleine Reich, in dem sich der Akku-Staubsauger nun bewähren soll auf 60m². Das ist zwar in der Grundfläche nicht viel, jedoch erweitern Zwei Kratzbäume, eine Kratztonne, sowie ein Catwalk die von den Katzen regelmäßig benutzte Fläche und steigern die Haarablage dann doch ein wenig. Bily, ein Kater der Rasse „Heilige Birma“ liebt es den geräumigen Platz auf der Kratztonne oder die Hängematte im Catwalk voll zu haaren, wenn er nicht gerade auf Mamas Schoß ein Nickerchen hält. Sunny, der kalifornische Ragdoll-Kater liegt liebend gern auf der Heizungsliege um den Blick aus dem Fenster schweifen zu lassen und Cookie, der quirlige sibirische Waldkatzen-Kater liegt gern überall herum, wenn er nicht durch die Wohnung flitzt um irgendetwas zu jagen. Insgesamt sind wir also sehr gespannt, wie sich der 2in1 von Black+Decker schlagen wird um beim Sauberhalten unserer Behausung zu helfen.

Als der Staubsauger ankam haben wir uns erstmal sehr gefreut. Wir haben keine Minute verstreichen lassen und uns direkt ans Auspacken gemacht. Sofort fiel auf, dass bereits die gesamte Verpackung inklusive Staubsauger sehr leicht war. Beim Auspacken des Staubsaugers konnten wir dann bestätigen, dass er insgesamt sehr leicht ist obwohl er sich keineswegs billig oder minderwertig anfühlt. Der Handstaubsauger liegt sehr gut in der Hand und ist federleicht – außerdem konzentriert sich das Gewicht sehr nahe an der Hand, so dass knicken/kippen/neigen des Geräts kaum schwer fällt, selbst in großen Höhen und/oder über Kopf.

Zum Lieferumfang gehörte außerdem noch eine kleine Düse mit Bürstenaufsatz – zum vorsichtigen Absaugen glatter Flächen.

Dank der leicht zu verstehenden und klar strukturierten Bedienungsanleitung konnten wir den Staubsauger im Handumdrehen und ohne größere Schwierigkeiten zusammenbauen. Auch dabei machte alles einen soliden und stabilen Eindruck ohne billig zu wirken. Der Filter war einfach einzusetzen und verströmte bereits dabei einen sehr intensiven, angenehmen Duft. Direkt kurz nach dem Einschalten des Staubsaugers beginnt sich dieser Duft vollends zu entfalten und man fühlt sich wie auf einer Blumenwiese. Ich(Frauchen) mochte den Geruch sehr gerne und möchte ihn an dieser Stelle lobend erwähnen. Mein Partner hingegen empfand den Geruch in der Wohnung eher als aufdringlich und künstlich – ein wenig synthetisch. Da wir den Staubsauger noch nicht im Dauerbetrieb bzw. über einen langen Zeitraum testen konnten, haben wir keine Erfahrungen über die Dauer, die der Filter den Geruch abgeben wird. Der Filter lässt sich jedenfalls sehr leicht entnehmen und auch sehr einfach waschen.  Wann der Filter gereinigt werden muss, teilt einem das Gerät selbst über das Display mit – das kam bei uns bisher in der Testphase jedoch noch nicht vor. Ein neuer Filter ist leicht zu beschaffen – die Kosten dafür belaufen sich auf Zehn bis Zwölf Euro.

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten und heutzutage scheint die Optik ja doch immer wichtiger zu werden. Wir empfangen das Design des Staubsaugers als sehr gefällig, ohne Schnörkel und Spielereien, klar strukturiert, dennoch recht hübsch anzuschauen. Das Design ist zumindest funktional und die Farbkombination aus Grau und Violett hat einige Vorteile: Sämtliche „wichtige Stellen“ und Bedienelemente, wie Schalter, Knöpfe, Griffe, sind in violett gehalten. Somit ist es nicht nötig lang zu suchen um herauszufinden, wie man was bedient / einsetzt / entfernt und wo man ihn denn am besten halten kann oder soll etc.

Da nicht nur haarige Vierbeiner gefüttert werden wollen, haben wir den Staubsauger direkt nach dem Aufbau mit dem mitgelieferten Netzteil zum Aufladen an den Strom angeschlossen – Nach knapp fünf Stunden Ladezeit war der Akku des Staubsaugers dann vollständig aufgeladen – somit war er vollständig einsatzbereit. Die „docking station“ oder „Ladeschale“ lässt sich leicht handhaben, genau wie das Einsetzen des Handgeräts in die Stielvorrichtung geht alles mit einem Handgriff recht einfach und unkompliziert.

Unsere Hoffnung, dass die Ladezeit nur am Anfang so hoch sein könnte, hat sich dann leider recht schnell zerschlagen. Wenn der Akku des Staubsaugers leer sein sollte, dauert es bei jedem Ladevorgang wieder 5h bis er voll aufgeladen ist. Fairerweise muss man aber erwähnen, dass es exakt der vom Herstellen angegebenen Lade-Zeit entspricht.

Nun aber: Ran an den Speck – oder eben: Ran an die Haare! Wir wollen davon berichten, wie gut der Staubsauger saugt und wie der tägliche Umgang mit ihm ist. Es darf also gesaugt werden, was das Zeug hält.

Die Bedienung des Handstaubsaugers geht sehr leicht und eigentlich selbsterklärend von der Hand. Die Tasten liegen griffgünstig und können ohne großen Kraftaufwand oder Hilfe zur Orientierung betätigt werden. Hat man sich einmal daran gewöhnt, geht es sehr schnell ohne hinschauen – dann schaltet man blind ein aus und zwischen den Stufen hin und her.

Die Anzeige des Geräts verrät einem immer anhand von 3 leuchtenden Segmenten, wieviel Kapazität des Akkus noch zur Verfügung steht. Beginnt das letzte Drittel der Anzeige zu blinken dauert es nur noch wenige Minuten und die gespeicherte Energie ist erschöpft.

Zusätzlich zeigt eine grüne Anzeige, wenn der Stausauger auf voller Leistung läuft – ist sie nicht aktiv läuft er energiesparend – also auf niedriger Stufe.

Es stehen somit zwei Saugstufen zur Verfügung – eine für leichte Verschmutzungen (wie zum Beispiel Katzenstreu auf Laminat) und eine stärkere Saugstufe für schwierige Untergründe, wie Teppichboden oder härtere Bedingungen, wie zum Beispiel extrem behaarte Textilien. Das Gerät verfügt über eine integrierte intelligente Technologie welche selbstständig auf die starke Saugstufe umschaltet, sobald es nötig ist und die Leistung eben wieder reduziert, wenn es nicht mehr nötig wäre. In der Praxis funktioniert das tatsächlich beeindruckend gut und auch sehr schnell, wenngleich man selbst bei manueller Bedienung vielleicht auch das Ein oder andere Mal die andere Stufe bevorzugen würde. Der intelligente Bodensensor erkennt somit auch recht schnell den Übergang zwischen zum Beispiel: Hartböden und einem Teppich. Man kann die Saugstärke aber auch mit einem einfachen Tastendruck auf die intuitiv bedienbaren Schalter wechseln.

Polstermöbel, die abgesaugt werden, wurden meist als Teppich erkannt, somit erhöht sich die Saugleistung meist direkt auf die höchste Stufe, obwohl es nicht unbedingt nötig wäre, aber somit ist es gleich gründlich erledigt. Hier fiel noch eine Sache sehr positiv auf: Die schmale Düse, die es erlaubt mühelos auch schmale Räume, wie Fugen und Falten ab- und auszusaugen.

In der täglichen Handhabung kommt einem das geringe Gewicht des Hand-Staubsaugers sehr entgegen. Mir persönlich fällt es aufgrund einer Verletzung des Handgelenks nicht leicht mit schweren Geräten umzugehen, daher war ich sehr lange auf der Suche nach einem leichten Staubsauger, der mein Handgelenk nicht zusätzlich belastet. Selbst in größeren Höhen beziehungsweise schwer erreichbaren Gebieten, wie zum Beispiel entlang eines Catwalks oder Ränder eines Kratzbaums, kann man mit dem leichten Hand-Staubsauger somit problemlos umgehen. Glücklicherweise kommt ein Akkustaubsauger ja ohne das lästige Kabel aus, so dass es weder eine Stolpergefahr gibt noch nerviges Aufwickeln beziehungsweise Umfahren des Stromkabels nötig wären.

Steckt man den Handstaubsauger dann in die größere “Stiel-Vorrichtung” kann man wie mit jedem anderen gewöhnlichen Stielstaubsauger umgehen und aufrecht gehend / laufend die Wohnung saugen. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zum Betrieb des Handstaubsaugers ist die rotierende Bürste in der Bodendüse. Man kann sie bequem per Knopfdruck am Griff des Stielstaubsaugers zu- und abschalten. Wenn sie eingeschaltet wird „kehrt“ sie gröberen Staub und Haare auch in großen Mengen problemlos zur Saugdüse hin. Wenn man sie dauerhaft benutzt merkt man allerdings, wieviel Kraft des Akkus sie benötigt – dann kann man quasi zuschauen, wie schnell sich die Kapazität der Batterie dem Ende neigt. Besonders erwähnenswert ist noch die Dreh- und Kipp-Mechanik der Bodendüse – kinderleicht bewegt man durch leichtes Drehen den Staubsauger um seine Achse und beeinflusst somit die Bewegungsrichtung durch den Winkel, der direkt analog zur Drehung geändert wird. Damit kann man sehr schnell um die Ecken herumsaugen – dabei spürt man ein weiteres Mal den Gewichtsvorteil dieses leichten Geräts. Die Saugleistung ist auf fast demselben hohen Niveau, wie bei der Verwendung des Handstaubsaugers. Negativ ist uns bei der Benutzung des Stielstaubsaugers aufgefallen, dass er sich nicht in der Höhe verstellen lässt. Für größere Menschen ist er damit nicht sehr gut geeignet. Des Weiteren fiel auf, dass die Akkulaufzeit als Handstaubsauger gegenüber dem Stiel-Staubsauger etwas größer ist. Das liegt vermutlich einfach an dem kürzeren Ansaugweg den das Gerät in der kurzen Version hat. Generell haben wir das Gerät nie länger als 15-25 Minuten im Betrieb haben können bevor der Akku leer war.

Der Staubbehälter ist meist nach circa 5-10 Minuten Betrieb voll oder zumindest so gefüllt, dass eine Leerung ratsam ist. Dabei fällt sofort auf, wie leicht die Teile des Staubsaugers und seines Zubehörs voneinander zu trennen sind und im Nachhinein wieder zusammenzufügen sind. So benötigt das Zerlegen und Entnehmen von Teilen, wie dem Staubehälter, der rotierenden Bürsten, des Filters im Behälter… nur wenige Sekunden und kann auch durch Laien schnell und intuitiv durchgeführt werden. Wie eingangs bereits erwähnt helfen die Farblich abgesetzten Tasten, Knöpfe und Elemente dabei enorm, sodass all diese Vorgänge eigentlich als einfach, beziehungsweise selbsterklärend zu bezeichnen sind. Somit ist der Staubsauger dann auch wieder schnell einsatzbereit und es kann weitergehen.

Im gesamten Betrieb haben wir die Geräuschemissionen des Staubsaugers immer als ein wenig störend empfunden. Wenn er auf der starken Stufe lief, ist er zwar laut und hochfrequent surrend, was man ihm auch verzeihen kann, wenn er Höchstleistung bringen muss, jedoch empfanden wir ihn auf niedriger Stufe (wenn auch leider) als störend laut. Mal eben etwas damit aufsaugen kann alle anderen Zwei- und Vierbeiner im Haushalt durchaus stören. Bily, Sunny und Cookie waren nicht sehr begeistert von seiner Lautstärke und zu später Stunde sollte man ihn auch nicht mehr benutzen um seine Nachbarn nicht zu verärgern.

 

Fazit & Punktwertung von „Cookie & Friends Cats“

Lieferumfang / Inbetriebnahme: Da wir überhaupt nichts daran auszusetzen hatten und von dem ersten Eindruck sofort überzeugt waren vergeben wir für die Verpackung, den Lieferumfang, die Bedienungsanleitung und den kinderleichten Aufbau: 5 von 5 möglichen Pfoten!

 

Handhabung im täglichen Einsatz: Im Alltag konnte uns das Gerät vor allem als Akku-Handstaubsauger überzeugen. Als Boden-Staubsauger beziehungsweise Allrounder würden wir ihn nicht immer einsetzen wollen. Als alleiniges Gerät zur Bodenreinigung würde er uns nicht ausreichen, daher könnten wir auf ein zweites großes Gerät aktuell nicht verzichten.

Da das Gerät als Handstaubsauger so kompakt und leicht ist – und solang es nur als Handgerät benutzt wird auch ein wenig länger mit der Kapazität haushält – kann man die Akkulaufzeit selbst eigentlich als zufriedenstellend bezeichnen, jedoch ist dem gegenüber die Ladezeit mit 4-5h doch sehr lang. Zusammen mit der durch die Laufzeit begrenzten Reichweite bedeutet das: Möchte man das Gerät für die gesamte Wohnung nutzen, muss man es sich den Tag über in mehrere Schichten einteilen Der für uns nicht ersichtliche Vorteil des Stielstaubsaugers bedeutet in Summe den zweiten Punkt Abzug:

=> 3 von 5 Pfoten!

 

Qualität / Verarbeitung: Angesichts des geringen Gewichts kommt natürlich vornehmlich Kunststoff als Material zum Einsatz. Jedoch muss man betonen, dass die Verarbeitung tadellos ist. Es gibt weder scharfe Kanten, noch große Spaltmaße – die Passgenauigkeit der Teile scheint sehr gut. Alle fest verbauten und abnehmbaren Teile sind zwar zum großen Teil aus Kunststoffen gefertig, machen jedoch einen soliden, durchdachten und sauber verarbeiteten Eindruck. Im täglichen Einsatz erwiesen sich alle Komponenten als haltbar, pflegeleicht und haben uns in Summe sehr überzeugt.

=> 5 von 5 Pfoten!

 

Saugleistung: Das Saugergebnis kann sich angesichts der Kompaktheit und des geringen Gewichts des Geräts wirklich sehen lassen. Für so einen kleinen Staubsauger hat die Leistung einen bleibenden Eindruck hinterlassen, wenngleich er auch gröberen Verschmutzungen nicht so leicht Herr wurde, was man ihm angesichts seiner Größe verzeihen kann.

=> 4 von 5 Pfoten!

 

Preis-/Leistungsverhältnis: Der Handstaubsauger konnte uns dank seiner Kompaktheit völlig überzeugen. Saugleistung und Gewicht sind ein toller Kompromiss. Die Vorteile des 2in1 Geräts haben sich in unserer täglichen Anwendung jedoch nicht richtig zeigen können, sodass wir das Gerät als Stielstaubsauger nicht so überzeugend wahrgenommen haben, wie als einzelnes Handgerät. In Summe bleibt es aber dank der Kompaktheit, des geringen Gewichts und der Saugleistung bei sehr soliden und zufriedenstellenden

=>4 von 5 Pfoten!

 

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(Ulrike Fischer)