Vierbeiner schützen – Zeckengefahr

Die Hochsaison für Zecken ist der Sommer. Mit steigenden Temperaturen lauert die kaum sichtbare Gefahr auf Wiesen und in Wäldern. Bei mildem Wetter d.h. über acht Grad Celsius sind die Tiere aktiv und benötigen natürlich Futter. Um Zeckenbisse und daraus resultierende Infektionskrankheiten Ihres Hundes oder der Katze zu verhindern, müssen Tierbesitzer rechtzeitig vorsorgen.

Auf Regen folgen Zecken

Auf Regen folgt in der Regel nicht nur Sonnenschein, sondern auch eine vermehrte Aktivität der Spinnentiere. Nach regnerischem Wetter erklimmen sie Grashalme und warten dort auf Menschen und andere Lebewesen, um sich fallen zu lassen und an ihnen festzuklammern. Eine Gefahr stellt dies auch für Hunde und Katzen dar, die regelmäßig durch die bevorzugten Aufenthaltsorte der Parasiten streunen. Hat sich eine Zecke erst einmal im Fell festgeklammert, folgen Zeckenbisse und mitunter gefährliche Infektionserkrankungen. Zecken können Krankheiten wie die Babesiose übertragen. Dabei zerstören die Erreger rote Blutkörperchen und verursachen damit eine Blutarmut (Anämie). Im schlimmsten Fall kann dies zum Tod des Tieres führen. Auch die gefürchtete Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) kann ein Zeckenbiss verursachen.

Vorsorgen ist wichtig

Kann der Spaziergänger durch entsprechende Kleidung – etwa lange Hosen – und aufmerksames Verhalten vorsorgen, so sind Hunde oder Katzen den Zecken schutzlos ausgesetzt. Es sei denn, man nutzt auch hier angemessene Lösungen. Im Fachhandel gibt es zahlreiche Präparate, die Parasiten wie Zecken und Flöhe abhalten. Anti-Zecken-Sprays etwa. Oder so genannte „Spot on“-Präparate, die direkt auf die Haut des Tieres aufgetragen werden und ihren Wirkstoff einige Wochen lang über Haut und Fell abgeben. Zecken werden damit binnen kürzester Zeit abgetötet. Auch Halsbänder für Hunde und Katzen, die stetig einen Wirkstoff gegen Parasiten abgeben, sind eine Möglichkeit der Prävention. Zeckenhaken oder -zangen sind ein gutes Mittel, um die Schädlinge sicher zu entfernen; ohne dass sie zerquetscht werden und dabei gefährliche Krankheitserreger absondern.