Kaninchenfutter – Frisch und trocken im Mix

Das geeignete Kaninchenfutter

Folgende Bestandteile führen zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung Ihres Kaninchens.

Heu – Futter und Einstreu

Heu ist eine wichtige Komponente bei der Ernährung von Kaninchen. Es verhilft dem Kaninchen zu einer optimalen Verdauung und enthält wichtige Vitamine, Fette und Mineralien. Als Grundnahrungsmittel sollte es daher dem Kaninchen den ganzen Tag zur Verfügung stehen. Damit dies nicht durch Kot oder Harn vom Kaninchen verschmutzt werden kann, ist es empfehlenswert das Heu aus einer Futterraufe anzubieten. Eine Holzabdeckung der Futterraufe verhindert, dass das Kaninchen hinein springt. Diese Futterraufe sollte täglich geleert und neu gefüllt werden. Hat man frisches Heu aus dem Garten oder von einem Bauern, sollte dies mindestens sechs Wochen abgelagert sein. Gutes und hochwertiges Heu ist grün, trocken und riecht noch nach Wiese, dies finden Sie natürlich in Ihrem Kiebitzmarkt.

Grünfutter – Frisches Tierfutter

Kaninchen lieben frisches Grünfutter! Gemischtes Gemüse und auch etwas Obst wird dem Kaninchen am besten täglich angeboten. Das Tier sollte aber zuvor an das Grünfutter gewöhnt werden, da das Kaninchen sonst Verdauungsprobleme bekommen kann. Zur Gewöhnung kann im Frühjahr Grünzeug in kleinen Mengen angeboten und auch unter das Heu gemischt werden. Glatte Gemüsesorten wie z.B. Tomate oder Paprika sollten Sie vorher gut abspülen.

Grün und lecker muss es sein

Im Frühling und im Sommer wächst das Grünfutter in der freien Natur. Eine Mischung aus Gräsern und Kräutern ist für das Kaninchen optimales Grünfutter. Auf Wiesen und in Wäldern findet man Löwenzahn, Breit- und Spitzwegerich, Schafgarbe, Bärenklau und Vogelmiere, die als Kaninchenfutter verwendet werden können. Am besten ist es, wenn das Grünfutter direkt aus Ihrem Garten stammt, denn meist sind die Pflanzen am Wegrand der Umweltbelastung durch Autos ausgesetzt.

Bei verschiedenen Kohlsorten wie Blumenkohl, Kohlrabi, Rosenkohl werden nicht nur die Köpfe, sondern auch der Stiel und die Blätter der Pflanze von Kaninchen gern genommen. Ein besonders beliebtes Kaninchenfutter ist das grüne Kraut der Mohrrübe. Aussaaten für verschiedene Gemüsearten bekommen Sie im Kiebitzmarkt.

Kräuter und Zweige – Gesunde Geschmackserlebnisse

Im Heu können schon Kräuter enthalten sein, ist dies jedoch nicht der Fall sollte auf eine Fütterung von getrockneten Kräutern bzw. Grünfutter insbesondere im Winter nicht verzichtet werden. Frische Kräuter wie Basilikum, Petersilie usw. sind bei Kaninchen ein sehr beliebtes Futter und werden meist unter das Heu gemischt.

Zweige enthalten Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente und sind dadurch auch ein wichtiger Bestandteil der Kaninchenernährung. Zudem fördern die Zweige den Abrieb der Vorderzähne.

Süßes kleines flauschiges Häschen

Powerfutter für die Kleinen

Kraftfutter und Fertigfutter – Power fürs Tier

Ein weiterer Punkt ist das Kraft- oder Konzentratfutter nur bei Kaninchen, die zur Zucht eingesetzt werden oder besonders groß sind. Ein günstiges Kraftfutter ist der Hafer, von dem man maximal einen Teelöffel täglich pro Kilogramm Körpergewicht des Tieres höchstens jedoch 10 Gramm geben darf. Gleiches gilt auch für die angebotenen Fertigfuttermittel. Das Angebot von Kraft- und Fertigfuttern zur freien Verfügung ist für Kaninchen absolut nicht empfehlenswert, da die Aufnahme von Rohfasern (Heu und Gras) stark sinkt und dies zu Verdauungsproblemen führt!

Je mehr trockenes Futter verabreicht wird, umso höher ist der Trinkwasserbedarf.
Trinkwasser wird am besten in Trinkflaschen angeboten. Bei der Reinigung muss die Flasche, sowie die Saugvorrichtung gut mit heißem Wasser ausgewaschen werden, denn sonst könnten sich Algen oder Bakterien ansiedeln. Für die Gabe von Obst, Gemüse, besonders aber Kraftfutter können runde oder ovale Futternäpfe benutzt werden. Passende Tierbedarfsartikel bietet Ihnen ihr Kiebitzmarkt.