Ausschließen kann man es nie – die Kolik-Operation beim Pferd

Dem Reiter und Pferdefreund sind Kolik-Symptome und deren Behandlungsmöglichkeiten bestens bekannt.
Dass auch das eigene Pferd an einer Kolik erkranken kann, verdrängt man dabei gerne.

Trotz optimaler Haltung mit viel Bewegung, Licht, Luft, Artgenossen, gutem Futter, bestem Stall-, Gesundheits- und Weidemanagement – Koliken können jeden treffen.
Frühjahr und Herbst sind Jahreszeiten, in denen sie vermehrt auftreten können, bedingt z.B. durch die Futterumstellung.
Die Symptome treten meist aus heiterem Himmel auf. Jetzt ist schnelles Handeln geboten. Der Tierarzt leitet meist die konservative Behandlung ein: Schmerzmittel, Krampflöser, Führen und Beobachten.

Verstärkt sich die Kolik-Symptomatik, wird eine Fahrt zur nächstgelegenen Tierklinik unumgänglich.
Dort angekommen erfolgt eine ausführlicher Erstanamnese, die Behandlung mit Infusionstherapie wird meist fortgesetzt.

Falls sich der Zustand weiter verschlechtert, ist eine Operation unumgänglich. Kostenvoranschläge von rund 4.000 EUR sind keine Seltenheit, und das bei ungewisser Erfolgsaussicht.
Für Pferdebesitzer eine schreckliche Situation, in der man machtlos scheint.
Wird das Pferd die langfristige Rehabilitation überstehen? Sind Langzeitschäden zu erwarten?

Dank fortschrittlicher Medizin ist eine vollständige Genesung heute keine Seltenheit mehr.
Nach der erfolgreichen Operation ist es möglich, dass nie wieder Kolik-Probleme auftreten und das Pferd wieder zum Reiten eingesetzt werden kann.

Der Weg der Genesung kann allerdings lang und beschwerlich sein.
Direkt nach der Operation verlieren Pferde oft stark an Gewicht. Die verlorene Substanz baut sich nicht selten nur langsam wieder auf.
Es folgt eine manchmal wochenlange Boxenruhe mit langsam beginnendem Schrittführen und längerer Reitpause.
Zudem gestaltet sich die Zeit der Rehabilitation mit einem jungen, agilen Pferd nicht immer einfach.

Die Auslöser einer Kolik sind vielfältig: Stress (z. B. bei Stallwechsel), eine zu geringe Wasseraufnahme, Verstopfung, Aufgasen oder Verkrampfen aus den verschiedensten Gründen.
Mit einer artgerechten Haltung und Fütterung lässt sich das Kolik-Risiko bei Pferden minimieren.
Gänzlich ausschließen kann man es nie.

Die beispielsweise durch eine Kolik-Operation entstehenden, unvorhersehbaren Kosten kann man absichern – mit einer Operationskostenversicherung.

Interessieren Sie sich für eine Unterstützung bei Kosten, die durch die Tierklinik entstehen können? Dann besuchen Sie unsere Website.