Kalter Genuss aus dem Garten – Wintergemüse

Wer die Gestaltung seines Nutzbeetes gut plant, kann auch im Winter ausreichend mit Vitaminen aus dem eigenen Garten versorgt werden. Grünkohl, Rosenkohl, Steckrüben und Pastinaken sind leckere Wintererfrischer und sorgen für frischen Wind auf dem Winterspeiseplan. Diese Gemüsesorten können Frostperioden gut überstehen und werden vorwiegend in der kalten Jahreszeit geerntet. Zudem lassen sie sich auch gut einlagern. Gerade diese meist als „alte Gemüsesorten“ bekannten Arten, schmecken mit unseren Rezepten ganz frisch.

Grünkohl – Superfood im Winter

Grünkohl verträgt Temperaturen bis minus 15 Grad. Die Aussaat kann von Mai bis August erfolgen. Nach dem ersten Frost kann der Grünkohl geerntet werden. Die Pflanze kann den ganzen Winter über stehen bleiben. In den USA gilt der Grünkohl mittlerweile als „Superfood“ mit seiner einmaligen Nährstoffzusammensetzung. Auch Grünkohlsmoothies erfreuen sich immer waschsender Beliebtheit.

Pasta mit Grünkohl und getrockneten Tomaten (4P.)

Zutaten: 400 g Nudeln, 500 g Grünkohlblätter, 1 Handvoll getrocknete Tomaten, 2 Knoblauchzehen, Olivenöl, Weißwein, Salz und Pfeffer, geriebener Pecorino

 

Zubereitung: Grünkohlblätter waschen, Mittelrippe von großen Blättern entfernen und in kleine Stücke rupfen. Getrocknete Tomaten zerkleinern und in Wasser einweichen. Die Knoblauchzehen schneiden und in einem Topf andünsten. Danach mit Weißwein ablöschen und die getrockneten Tomaten inklusive dem Wasser hinzugeben. Kurz aufkochen lassen und den Grünkohl hinzu geben. Alles mit Salz und Pfeffer würzen und durchmischen. Bei geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten garen. In der Zeit die Nudeln kochen. Pasta mit dem Grünkohl vermengen und mit geriebenem Pecorino verfeinern.

 

Rosenkohl – Klassiker mit Stil

Der Rosenkohl ist ein typisches Wintergemüse. Die Aussaat erfolgt im Mai direkt ins Beet, ab November beginnt die Erntezeit. Er verträgt leichten Frost.

Ruccolasalat mit Rosenkohl

Zutaten: 500 g Rosenkohl, 100 g geräucherter Speck, 200 g Ruccola, 2 Weißbrotscheiben, 200 g Radicchio, 6 Cocktailtomaten, 1 Zwiebel, 3 EL Sonnenblumenöl, Salz, Pfeffer, 3 EL Apfelessig, 4 EL Olivenöl, Zucker

Rosenkohl waschen, putzen und halbieren. In einer Pfanne mit Sonnenblumenöl mit der Schnittfläche nach unten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und umrühren. Den Speck würfeln, hinzugeben und kurz mitbraten. Mit einem Schuss Wasser ablöschen und geschlossen ca. 10 Minuten gar dünsten. Für das Dressing die Zwiebel fein würfeln und mit Essig, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Zucker verrühren. Das Weißbrot in Würfel schneiden und mit Öl in der Pfanne rösten.

Ruccola und Raddicio putzen, waschen und schleudern und nach Bedarf zerkleinern. Die Tomaten waschen und halbieren. Zusammen mit den Salaten unter das Dressing mischen und anrichten. Die Speck-Rosenkohlmischung darauf verteilen und genießen.

 

Steckrüben – Frosthartes Nährstoffwunder

Steckrüben zählen auch zu den frostharten Gewächsen und können den ganzen Winter über im Beet verbleiben. Im Juni können Steckrüben direkt ins Beet ausgesät werden, die Ernte beginnt dann ab September.

 

Pastinaken – Alte Sorte mit Geschmack

Pastinaken zählen zu den alten Gemüsesorten und erfreuen sich jetzt wieder wachsender Beliebtheit. Besonders bei Babys steht das süßliche Gemüse gern auf dem Speiseplan. Die Pastinake ziehen Sie am besten bereits im März vor, damit sie im Mai ins Freibeet umgepflanzt werden kann. Ab September beginnt dann die Erntezeit. Pastinaken bleiben auch bei Frost im Boden und schmecken danach nochmal so gut.

Steckrübensuppe mit Pastinaken

Zutaten: 250 g Pastinaken, 250 g Steckrüben, 1 Zwiebel, 700 ml Gemüsebrühe, 200 ml Milch, 2 EL Butter, 2 EL gemahlene Mandeln, 100 g Schlagsahne, Salz, Pfeffer

Die Pastinaken und die Kohlrübe schälen, waschen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel in feine Würfel hacken und in der Butter andünsten. Das Gemüse hinzugeben und mit dünsten. Danach die Gemüsebrühe und die Milch angießen und aufkochen. Circa 15 Minuten köcheln lassen: Mandeln und Sahne hinzugeben und pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.