Herbstliche Genüsse und Dekoration – Kürbisse

Kürbisse sehen als Dekoration im Garten wunderschön aus und feiern besonders durch Halloween bei uns ein echtes Revival. Zudem lassen sich tolle Gerichte aus dem leckeren Fruchtgemüse kochen.

Kürbisse – Gemüse oder Obst?

Kürbisse gehören zu den Fruchtgemüsesorten. Als einjährige Pflanze zählen sie zu den Gemüsesorten, jedoch gehört der Kürbis auch zum Beerenobst. Daher entsteht die Bezeichnung Fruchtgemüse, die auch für Zucchini, Gurken, Melonen etc. gilt. Trotzdem findet man sie meistens im Gemüsebeet, wo sie bei unseren Temperaturen hervorragend wachsende Pflanzen sind. Die Kürbispflanze ist relativ robust und einfach zu pflegen. Kürbisse benötigen einen nährstoffreichen Boden, denn sie sind sogenannte Starkzehrer. Daher kann man sie auch direkt auf dem Kompost pflanzen. Im Gemüsebeet sollten die Kürbispflanzen hingegen mit einem geeigneten Gemüsedünger gedüngt werden. Die Aussaat beginnt bereits Ende März/Anfang April in kleinen Anpflanztöpfen. Nach den Eisheiligen erfolgt dann das Aussetzen. Im Herbst können die Kürbisse geerntet werden. Tipp: Reife Kürbisse klingen bei einem Klopftest hohl!

 

Zierkürbisse – Schöne Herbstdekoration 

Eine Dekoration aus Zierkürbissen bringt jeden in herbstliche Stimmung. Am Schönsten sind Flaschenkürbisse in allen Formen und Farben, kleine Muskat- oder Eichelkürbisse und große Halloween- und Muskatkürbisse als Außen- dekoration. Wenn die Zierkürbisse den Bitterstoff Cucurbitacin enthalten sind sie nicht genießbar. Dies ist aber nicht immer der Fall, so dass Sie auch Kürbisse in ihrem Garten anpflanzen können, die sowohl Speise- als auch Zierkürbisse sind. Mit Maiskolben oder Kastanien kombiniert zaubern sie ein Dekohighlight auf den gedeckten Tisch oder den Treppensims vor der Tür.

 

Speisekürbisse – Vielseitiger Geschmack

Die bekanntesten Speisekürbisarten sind der Butternut-, Hokkaido und Muskatkürbis. Der Muskatkürbis wird Ende September als letzter Kürbis geerntet. Diesen lassen Sie am besten bei Zimmertemperatur noch ein bisschen nachreifen. Die Kürbisse können süß oder auch deftig genossen werden. Bis auf den Hokkaido-Kürbis müssen alle Kürbisse vor der Zubereitung geschält werden. Aus den Kürbissen können leckere Suppen, Chutneys, Salate, Kuchen und vieles mehr entstehen.

 

 Kürbissuppe mit Organgenfilets und Zimt-Croutons

Zutaten: 400 g Hokkaido-Kürbis, 1 Zwiebel, 20 g frischer Ingwer, 2 saftige Orangen, 2 EL Olivenöl, 500 ml Gemüsebrühe, 2 Scheiben Toastbrot, 2 EL Butterschmalz, 1 TL Zimt, Salz, Pfeffer, 2 EL Sahne

  1. Den Kürbis waschen und entkernen. Dann den Kürbis und die Zwiebeln würfeln. Den Ingwer schälen und klein reiben oder schneiden.
  2. 1 Orange auspressen und 200 ml Saft auffangen.
  3. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel sowie den Ingwer darin andünsten. Die Kürbiswürfel hinzufügen und kurz mitdünsten.
  4. Jetzt die Gemüsebrühe und den Orangensaft hinzugießen, aufkochen und bei mittlerer Hitze zugedeckt ca. 30 Minuten köcheln lassen.
  5. Für die Croutons das Toastbrot in Würfel schneiden und diese in Butterschmalz in der Pfanne goldbraun anbraten. Mit Salz und Zimt würzen. Croutons auf ein Küchenpapier legen um das Fett abtropfen zu lassen.
  6. Die andere Orange schälen und filetieren.
  7. Die Suppe nun mit dem Stabmixer fein pürieren und durch ein Sieb streichen, um Stückchen zu vermeiden.
  8. Orangenfilets in die heiße Suppe legen und ziehen lassen. Die Suppe vor dem Servieren mit den Zimt-Croutons bestreuen.