Pflege der Zähne und des Gebisses Bei unseren Senioren auf vier Pfoten ist eine regelmäßige Kontrolle der Zahn- und Mundgesundheit von enormer Bedeutung. Insbesondere Zahnstein ist bei älteren Vierbeinern weit verbreitet. Damit dein Hund auch im Alter noch herzhaft in den Kauknochen beißen kann, sollte vorhandener Zahnstein regelmäßig von einem Tierarzt oder von einer Tierärztin entfernt werden. Ansonsten können schmerzhafte Zahnfleischentzündungen entstehen, die zu Appetitverlust führen und sich negativ auf den gesamten Organismus auswirken. Um Zahnstein vorzubeugen, bieten sich für deinen tierischen Liebling Zahnpflegesnacks und entsprechende Kauknochen an. Diese säubern aufgrund ihrer Struktur die Hundezähne und sorgen für eine bessere Durchblutung des Zahnfleisches. Für den Seniorhund solltest du die Härte der Kausnacks an die Beschaffenheit der Zähne anpassen, da sonst lockere Zähne ausfallen oder abbrechen können. Auch das regelmäßige Putzen der Zähne etwa zwei- bis dreimal proWoche mit einer speziellen Zahnbürste und -pasta unterstützt die Zahngesundheit deines Tieres. Altersgerechte Beschäftigung Ist dein Vierbeiner nun auch in die Jahre gekommen, heißt es nicht, dass er seinen Lebensabend auf der Couch verbringen sollte und sich schonen muss. Das Gegenteil ist der Fall und regelmäßige Bewegung und sinnvolle Beschäftigung halten den tierischen Graubart fit. Vor allem, wenn du gemeinsam im Hundesport aktiv warst, solltest du damit nicht vollständig aufhören. Sofern keine gesundheitlichen Gründe dagegensprechen und dein bester Freund weiterhin Freude daran hat, ist es empfehlenswert, regelmäßiges Training in Maßen fortzuführen. Passe das Trainingspensum seiner Fitness an und setze eher auf gleichmäßige Bewegungen anstatt auf Tempo. Auch die täglichen Gassi-Runden solltest du an die körperliche Verfassung Ihres Hundeseniors anpassen. Häufig sind mehrere kurze Spaziergänge sinnvoller. Und damit die geistige Auslastung nicht zu kurz kommt, muss dein alternder Vierbeiner weiterhin sinnvoll beschäftigt werden. Insbesondere Hunde, die körperlich nicht mehr so fit sind, werden für die Kopfarbeit dankbar sein. Intelligenzspiele, Fährtenarbeit, Clickertraining oder ein neues Spaziergebiet regen ihren Geist an. Beobachte deinen vierbeinigen Liebling während der gemeinsamen Unternehmungen stets genau, denn sowohl seine geistige als auch seine körperliche Verfassung können jeden Tag unterschiedlich sein. 11 Checkup der Ohren Auch die regelmäßige Kontrolle der Hundeohren erfüllt eine wichtige präventive Funktion. Eine intensive Begutachtung der Ohren, diese auf mögliche Auffälligkeiten zu überprüfen oder sie zu reinigen, sind wichtige Pflegemaßnahmen, um nachhaltige Schäden des Sinnesorgans zu verhindern. Aufgrund ihrer Form sind abgeknickte und überhängende Ohren anfälliger für den Befall von Parasiten. Begünstigt wird dieses durch die mangelnde Luftzirkulation und das vorherrschende, feucht-warme Milieu im Innenohr der Tiere. Für die Reinigung kannst du ein feuchtes Tuch oder spezielle Reinigungstücher oder -pads benutzen. Bitte verwende keinesfalls Wattestäbchen für die Ohrreinigung. Eine Verletzung der empfindlichen Gehörgänge könnte sonst die Folge sein. Achte auch vermehrt auf mögliche Entzündungsanzeichen der Ohren. Unangenehme Gerüche aus dem Ohr, Sekretabsonderungen oder Ohrenkratzen können Hinweise auf eine Entzündung sein.
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