10 Hundesenioren – Körperliche Veränderungen im Alter Gestern warst du noch jung! HEIMTIER Das Altern ist auch bei unseren Vierbeinern ein ganz natürlicher Vorgang, der zum Leben dazugehört und unvermeidbar ist. Als sehr komplex erweist sich der Alterungsprozess und wird von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Auch wenn wir es uns möglicherweise noch so sehr wünschen: Gestoppt werden kann er nicht. Doch können wir viel dafür tun, unsere liebenswerten Oldies liebevoll durch diese Lebensphase zu begleiten. Es besteht kein Zweifel, wenn die Schnauze ergraut, die Erholungsphasen länger werden, die Sinnesleistungen nachlassen und das Fell unserer tierischen Lieblinge eventuell stumpfer oder struppiger erscheint, treten die Alterserscheinungen sichtbar zutage. Jetzt stellt die regelmäßige Pflege nicht nur einen besonders wichtigen Aspekt in der Gesunderhaltung unserer Hunde dar, sie wird zu einem ganz besonderen Ritual und zu Augenblicken tiefer Vertrautheit. Ein Blick auf die Pfoten Ebenso wichtig wie die Pflege des Fells ist die altersgerechte Pflege der Pfoten. Die Krallen älterer Vierbeiner nutzen sich nicht mehr so effektiv ab wie bei einem jungen Hund, der regelmäßig durch den Wald jagt oder sich mit Herzenslust durchs Erdreich gräbt. Zudem wird das Krallenhorn brüchiger. Daher ist regelmäßiges Krallenschneiden bei unseren HundeOldies umso wichtiger. Sobald die Spitzen der Hundekrallen den Boden stark berühren, ist es Zeit für eine Maniküre. Für sehr lange Krallen nimmst du am besten eine Krallenzange. Etwas weniger lange Krallen kannst du mit einer Feile kürzen. UmVerletzungen zu vermeiden, gilt es, sich das Krallenschneiden unbedingt vorab von deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt zeigen zu lassen. Auch den Pfotenballen solltest du nun eine verstärkte Aufmerksamkeit schenken. Bei älteren Tieren können diese schneller spröde oder rissig werden. Wenn dies auch bei deinem Seniorhund der Fall ist, hilft regelmäßiges Eincremen mit einer speziellen Pfotensalbe, damit die Haut wieder geschmeidiger wird. Im Winter können spezielle Hundeschuhe als Schutz vor Streusalz und Schnee durchaus sinnvoll sein. Ritual Fellpflege Mit dem Alter verändert sich die Fellbeschaffenheit unserer treuen Vierbeiner. Häufig ist die Haarpracht dann nicht mehr so dicht und glänzend. Bedingt durch hormonelle Veränderungen kann sich außerdem die Fellfarbe verändern und das Haar schütter werden. Altersbedingte Störungen in der Talgproduktion können bewirken, dass die Hundehaut trocken oder fettig wird. Häufig bilden sich bei den Tieren im Alter auch Warzen, Talgknoten oder Liegeschwielen. Aus diesen Gründen ist es wichtig, das Fell des geliebten Seniortiers gut im Auge zu behalten und die erforderlichen Pflegemaßnahmen durchzuführen. So fördert das regelmäßige Bürsten die Durchblutung der Haut, entfernt abgestorbene Hautschuppen und vermeidet Verfilzungen. Gleichzeitig gönnst du deinem tierischen Freund damit eine wohltuende Wellnessbehandlung, denn die meisten älteren Hunde empfinden das Bürsten als überaus entspannend. Achte bei der Fellpflege darauf, ob du Knötchen oder andere Veränderungen fühlst. Bei rechtzeitiger Erkennung können viele Tumore erfolgreich behandelt werden. Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung wird die Fellpflege zusätzlich unterstützt.
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