Die Eisheiligen und das Gärtnerglück

Jahrhundertealte Bauernregeln raten dazu, frostempfindliche Pflanzen erst nach den Eisheiligen Mamertus, Pankratius, Servatius und Bonifatius in die Erde zu bringen.

Schon Anfang Mai sind die Temperaturen oft recht hoch und es juckt dem Gärtner in den Fingern endlich das vorgezogene Gemüse auszupflanzen. Doch immer wieder werden diese hohen Temperaturen durch kalte Polarluft unterbrochen.

Doch nach den Eisheiligen wird das warme Frühlingswetter zunehmend stabil, Nachtfröste unterbleiben und der Gärtner kann nun endlich ruhigen Gewissens seine Jungpflanzen und Keimlinge in den Garten umziehen lassen, ohne Frostschäden zu befürchten.